Hattie Larkin Das Gasthaus zur Nachtigall Bücher lesen

Die Autorin

Über Hattie Larkin

Ich schreibe über kleine Küstenorte, weil ich in der Nähe eines solchen aufgewachsen bin – und weil ich bis heute nicht darüber hinweg bin, wie viel so ein Ort über einen weiß, bevor man überhaupt fertig eingeparkt hat.

Die Reihe spielt in Larkspur Cove, Maine: 2.400 Einwohner, ein Hafen, eine Bäckerei mit Kreidetafel neben der Tür und ein viktorianisches Gasthaus mit vierzehn Zimmern, dessen Erhalt mehr kostet, als es einbringt. Den Ort habe ich erfunden, aber aus lauter echten Teilen: Messingschlüssel, ein Fährfahrplan, dem im November niemand traut, ein Heizkessel mit aktenkundigen Launen.

Es sind Closed-Door-Romane. Küsse auf der Seite, alles Weitere dahinter. Das ist eine handwerkliche Entscheidung und keine prüde: Wenn die Tür zugeht, muss die Spannung woanders stecken – in den Wortwechseln, den Beinahe-Momenten, der Hand am Rücken. Ich schreibe lieber die neunzig Sekunden davor als die Szene danach.

Was Sie von mir erwarten dürfen: alte Gasthäuser, Küchen, in denen ständig etwas los ist, Leute, die viel zu viel über ihre Nachbarn wissen, Männer, die deutlich besser reparieren als reden, mindestens ein Tier mit Vorstrafenregister – und jedes Mal ein Happy End. Das ist kein Spoiler. Das ist die Abmachung.

»Nicht schlecht. Gut.« ist hiermit die amtliche Einheit des Lobes. Umrechnungskurs: ein (1) Nichtschlecht-Gut entspricht einem (1) Sonett.
Artikel 4, Die Küchenabkommen

Näher kommt Graham Hartwell einer Liebeserklärung nicht – und ungefähr so viel Gefühl geben die Männer in diesen Büchern vor Kapitel zwanzig auch nicht preis.

Womit anfangen

Am besten am Anfang. June kommt mit der Nachmittagsfähre an, mit zu viel Gepäck und einer Stelle, von der dem Gastwirt niemand erzählt hat.

Oder in die Gästeliste eintragen und hören, sobald der nächste Band fertig ist.